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"Lesen ist nicht nur die Erfüllung einer Erwartung, sondern auch Protest."

mdr, Figaro-Fragebogen, 17. Dezember 2004
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dr.brandel     28 Februar 2010 11:23 | Trier
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Sehr geehrter Herr Reich-Ranicki,
zunaechst herzlichen Dank fuer Ihre Rezensionen und Antworten auf Fragen,die Ihnen in der FAS gestellt werden, und die ich seit Jahren verfolge.
Leider kommt es auch vorher,daß Fragen,die auch von Schulklassen gestellt werden,mit einem zum Teil verchtenden Satz beantwortet werden.
So auch heute:Nur durch die Sprache.Sie stoeren sich an dem "nur",was in diesem Zusammenhang "ausschließlich"bedeutet.
Es waere besser,solche oder aehnliche Antworten nicht zu beantworten.Mit freundlichen Gruessen Ihr B.(73J.)

Hans G. Ruprecht     27 Januar 2010 02:42 | Ottawa, Kanada
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"Das literarische Echo. Deutschsprachige Literatur im Gespräch: Kritiken und Kontroversen," ist eine wöchentliche Rundfunksendung, die vom Campusradio der Carleton University in Ottawa, Canada, ausgestrahlt und als podcast weltweit angeboten wird >
http://www.carleton.ca/litecho/
Die Moderatoren dieser Sendung fühlen sich Marcel Reich-Ranicki dankbar zugeneigt und möchten ihn hiermit herzlich grüßen. Indem ich ihm dabei unsre Bewunderung für sein Werk ausspreche "entfalten sich in meiner Seele," um es wie im 'Sturm und Drang'*) zu sagen, "hunderterlei Wünsche, Hoffnungen, Entwürfe." Was wir Marcel Reich-Ranicki vornehmlich wünschen, ist bestes, allerbestes Wohlergehen; was wir für ihn erhoffen, ist viel Freude über die hervorragende Qualität neuer Bücher; was wir heimlich zu entwerfen wagen — wir dürfen hier doch frohen Muts und hoffnungsvoll danach fragen, nicht wahr? –– ist letztlich dies: Wäre es nicht wunderbar, wenn wir einmal die Stimme von Marcel Reich-Ranicki (im mp3 Format) über CKCU-FM Radio 93.1 in Ottawa senden könnten, mehr noch — wir sind ja so maßlos unbescheiden! –– wenn sein berühmter Name mal unter einem Blog-Beitrag auf unsrem LitEcho.ca Notizblock stünde? >
http://www.litecho-radiockcu.info
Es wäre 'a dream come true'! Wirklich, das
wäre wunderbar.
____________
•) Goethe, Brief vom 28.12.1774 an Jenny von Voigts.

M.Bischoffberger     24 Januar 2010 07:36 | Suzhou, China
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Sehr geehrter Herr Reich-Ranicki
Ihre Denkweise, unbestrittene Ehrlichkeit, brillante Art zu diskutieren stehen mir sehr nah. Sie sind ja unser literarisches Gewissen. Ihre Beitrag zur Warmhaltung eines latenten Interesses der Gesellschaft zur Literatur ist nicht zu unterschätzen und nicht wegzudenken.

M.Bischoffberger     24 Januar 2010 07:36 | Suzhou, China
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Sehr geehrter Herr Reich-Ranicki
Ihre Denkweise, unbestrittene Ehrlichkeit, brillante Art zu diskutieren stehen mir sehr nah. Sie sind ja unser literarisches Gewissen. Ihre Beitrag zur Warmhaltung eines latenten Interesses der Gesellschaft zur Literatur ist nicht zu unterschätzen und nicht wegzudenken.

Lucas Stadelmeyer     19 Januar 2010 14:12 |
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Ich bewundere immer noch den Auftritt beim ZDF 2008. Er hatte den Mut sich vorne hin zu stellen und zu sagen, was Sache ist.


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